Für viele Anlagenbauprojekte ist die Erstellung einer rechnerischen Prozesssimulation unerlässlich, um sicherzustellen, dass das geplante Prozesskonzept physikalisch machbar ist. Die Prozesssimulation kann mit einer einfachen Tabellenkalkulation gemacht werden oder, abhängig von der Komplexität der Anlage, mit spezialisierten Rechenprogrammen. Als minimale Anforderung gilt üblicherweise die Verfügbarkeit einer Datenbank mit den thermodynamischen Eigenschaften der Prozessmedien. Die Prozesssimulation wird oft als Basis genutzt für die Auslegung der Anlagenkomponenten. Des Weiteren dient sie oft als Ausgangspunkt, um Möglichkeiten zu ermitteln zur Vereinfachung der Anlage und zur Reduzierung der benötigten Anzahl an Komponenten, sowie zur Steigerung der Anlagenleistung.