ISO 4126

Die Norm ISO 4126 besteht aus mehreren einzelnen Teilen und bezieht sich auf Sicherheits­einrichtungen gegen unzulässigen Überdruck. Zu den von der Norm erfassten Sicherheits­einrichtungen zählen Sicherheits­ventile, darunter pilotgesteuerte Sicherheits­ventile, sowie Controlled Safety Pressure Relief Systems (CSPRS) und Berstscheiben. Der Inhalt besteht unter anderem aus Vorgaben zur Auslegung und Prüfung der Sicherheits­einrichtungen, zum Betriebs­verhalten in Abhängigkeit des Drucks auf der Ein- und der Austritts­seite und zur Ausführung der Ein- und Austritt­sleitungen. Für die Auslegung und Prüfung werden Methoden beschrieben zur Berechnung der Kapazität der Sicherheits­einrichtungen und es werden Anforderungen definiert an die Testverfahren, mittels derer die Kapazität experimentell ermittelt wird.

Um ein einheitliches Verständnis bei der Interaktion mehrerer Parteien sicherzustellen, beinhaltet die Norm eine Liste von Begriffen und zugehörigen Definitionen. Dazu zählen unter anderem Begriffe wie Ansprechdruck, Abblasedruck, Schließdruck und Gegendruck.

Ein- und Austritts­leitungen

Die im Falle einer Druckentlastung in den Ein- und Austritts­leitungen durch die Fluidströmung enstehenden Druckverluste haben einen direkten Einfluss auf die an der Position der Sicherheits­einrichtung herrschenden Druck­ver­hältnisse und damit auf das Betriebs­verhalten derselben. Um ein stabiles Betriebsverhalten zu gewährleisten, macht die Norm Vorgaben zu den zulässigen Druckverlusten über die Eintritts­leitung.

ISO 4126

Wir berücksichtigen die Anforderungen der Norm ISO 4126 und stellen sicher, dass die Funktions­tüchtigkeit der Sicherheits­einrichtungen gegen unzulässigen Überdruck gewährleistet ist.

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Wir legen die Ein- und Austritts­leitungen der Sicherheits­einrichtungen so aus, dass die zulässigen Druckverluste nicht überschritten werden.

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